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Bioidentische Hormontherapie

 

Das Hormonsystem unseres Körpers ist, wie das Nervensystem, ein Informationssystem. Hormone sind Botenstoffe, die an und in den Körperzellen bestimmte Funktionen ausführen oder anregen. Ohne Hormone wäre der Mensch nicht lebensfähig.

Wenn altersbedingt oder krankheitsbedingt die Hormonproduktion bestimmter Drüsen eingeschränkt ist oder ganz zum Erliegen kommt, kann es sinnvoll und notwendig sein, Hormone von außen zuzuführen.

Die bekanntesten Hormonsubstitutionen sind die Substitution von Schilddrüsenhormonen, die Substitution von Geschlechtshormonen, im Rahmen der Empfängnisverhütung und der Menopause und die Substitution von Insulin bei der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus.

Bei den bioidentischen Hormonen handelt es sich ausschließlich um die Geschlechtshormone Östrogen, Progesteron und Testosteron.

Eine unzureichende oder fehlende Produktion dieser Hormone in unserem Körper kann zu gesundheitliche Problemen wie Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Ängste, Unruhe, Depressionen, Erschöpfung, Burnout, Hitzewallungen, Haarausfall, Migräne, Gewichtszunahme, Libido-Schwäche, prämenstruelles Syndrom, starke Blutungen, Zysten, Myome. Trockenheit von Schleimhäuten und Osteoporose führen.

Bei der regulären Hormonsubstitution mit Geschlechtshormonen werden synthetische Hormone benutzt, die in der chemischen Molekülstruktur den körpereigenen Hormonen sehr unähnlich sind und dadurch zu erheblichen Nebenwirkungen führen können.

Ich bevorzuge deshalb in meiner Praxis natürliche Hormone. Natürliche Hormone (synthetisiert aus der Yamswurzel) sind bioidentische Hormone, das bedeutet, dass die chemische Struktur diese Hormonpräparate identisch ist mit den körpereigenen Hormonen. Für den Körper existiert dadurch kein Unterschied zwischen körpereigenen und bioidentischen Hormonen, was künstliche Nebenwirkungen ausschließt. Lediglich eine falsche Dosierung kann zu hormon-typischen Wirkungen führen, die nicht erwünscht sind, und die nach Regulierung der Dosierung verschwinden.

Circa bis zum 35-40 Lebensjahr sollten die Keimdrüsen eine ausreichende Hormonproduktion sicherstellen, danach kommt es zu einer altersbedingten Abnahme der Produktion von Geschlechtshormonen im Körper.

Ein Auftreten der oben genannten Beschwerden stellt deshalb vor dem 35-40 Lebensjahr ein Krankheitsgeschehen dar, sollte dementsprechend ganzheitlich betrachtet werden und die Substitution mit bioidentischen Hormonen ist in diesem Fall nicht die Therapie der 1. Wahl. Ich ziehe in dieser Situation die energetische, homöopathische Therapie vor, um die Selbstheilungsenergien dahingehend zu regulieren, dass die Keimdrüsen ihre Produktion in ausreichendem Maß wieder aufnehmen.

Nach dem 40. Lebensjahr und bestehenden Beschwerden empfehle ich die Substitution mit bioidentischen Hormonen erst, wenn durch die homöopathische Therapie die Keimdrüsen nicht weiter angeregt werden können.

Nach der Menopause (die es übrigens auch beim Mann gibt!) ist eine energetische Anregung der altersbedingt geschwächten Keimdrüsen nicht mehr in ausreichendem Maße möglich. Bei auftretenden Beschwerden ist in diesem Fall die Substitution von bioidentischen Hormonen die Therapie der Wahl.

Wenn eine Behandlung mit bioidentischen Hormonen in Frage kommt, ist es obligat die Konzentration der Hormone im Körper festzustellen, damit eine entsprechend angepasste Substitution vorgenommen werden kann. Diese Messung kann sowohl über Bluttests als auch über Testung im  Speichel erfolgen. Ich bevorzuge die Speicheltestung, da diese eine genauere Darstellung der freien und damit aktiven Hormone liefert. Eine Kontrollmessung ist nach Ersteinstellung nach ca. 3 Monaten erforderlich und ab dann  ca. 1 Mal pro Jahr.

Die bioidentischen Hormone werden aus der Yamswurzel synthetisiert (es macht deshalb keinen Sinn die Yamswurzel zu verzehren) und können als Kapseln über den Magen-Darm-Trakt oder mittels einer Creme/Gel über die Haut zugeführt werden. Bei der Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt unterliegen die Hormone einer Leberpassage, bei der die Hormone zum Teil inaktiviert werden, so dass höhere Konzentrationen an Hormonen notwendig werden, um eine gute Wirkung zu erzielen. Ich bevorzuge deshalb die Substitution über die Haut, da auf diesem Wege die Hormone direkt über die unter der Haut liegenden Blutgefäße aufgenommen werden, die Leber nicht passieren und sofort im gesamten Körper aktiv sind.

 

 

Ärztliche Behandlungskosten:                  60 € pro Ersteinstellung

                                                           20-30 € für Folgeeinstellungen

 

Laborkosten Speicheltestung:              80 – 90 € pro Test

Hormonpräparat-Kosten:                    40-70 € für 3 Monate (je nach nötiger Dosierung)

 

Kosten werden teilweise bis ganz von den Privatkassen übernommen. Keine Erstattung durch die gesetzlichen Kassen.